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| Invasion der Löwen abgewehrt |
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Zu Beginn des Spiels konnte man in der mit über 800 Fans bestens gefüllten Gästekurve ein Transparent "Löwen Invasion" sehen. Das es letztlich lediglich bei einer "Invasion" der Frankfurter Fans blieb, war vor allem den größeren Kraftreserven der Krefeld Pinguine zu verdanken.
Zu Beginn des Spiels im mit rund 4.700 Zuschauern gefüllten KönigPalast spielten die Krefelder frech nach vorne. Mit vier Sturmreihen und drei Verteidigungsreihen versuchte man direkt die personell dezimierten Lions unter Druck zu setzen. In der dritten Verteidigungsformation absolvierte DNL-Spieler Joel Keussen an der Seite von Chris Heid sein erstes Spiel in der DEL. Mit Benjamin Proyer stand ein weiterer DNL-Spieler im Aufgebot, der aber nicht eingesetzt wurde. In der 10. Spielminute gelang den Krefeldern dann in Unterzahl der Führunsgtreffer durch Kapitän Herberts Vasiljevs. Er nutze eine feine Hereingabe von Sturmpartner Charlie Stephens per Direktabnahme. Im weiteren Verlauf des Auftaktdrittels hatten beide Mannschaften noch einige Einschussmöglichkeiten, aber es blieb vorerst bei diesem knappen Spielstand.
Im zweiten Spielabschnitt verstärkten die Frankfurter den Druck auf das Gehäuse von Scott Langkow. Und nicht ganz unerwartet gelang dann auch recht schnell der Ausgleichstreffer. Aus spitzem Winkel konnte Wörle den Krefelder Goalie mit einem Schuss in die kurze Ecke überwinden. Kurz danach entschied der mitunter etwas verwirrend pfeifende Hauptschiedsrichter auf Penalty für die Lions. Zum Glück für die Heimmannschaft und zur Freude der Zuschauer konnte Langkow diesen aber abwehren. So blieb es bei einem verdienten Unentschieden nach 40 Spielminuten.
Der dritte Spielabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Nach wenigen Sekunden unterlief Verteidiger Richard Pavlikovsky ein leichtsinniger Abspielfehler, der den Frankfurtern eine große Tormöglichkeit eröffnete. Aber auch in dieser Situation zeigte sich Scotty Langkow auf dem Posten. Im Gegenzug wiederum gelang Boris Blank mit einem verdeckten, aber durchaus haltbaren Schuss, der wichtige 2:1 Führungstreffer (41. Minute). Danach merkte man den Gästen zunehmend die dünne Personaldecke an, denn die Pinguine konnten sich immer besser in Szene setzen. So fielen fast zwangsläufig weitere Tore durch Jim Fahey (50. Minute), Charlie Stephens (53. Minute) und Daniel Pietta in der 55. Spielminute. Insbesondere die Tore durch Fahey und Pietta waren sehr schön herausgespielt und absolut sehenswert. Zudem konnte man auch die Statistik im eigenen Überzahlspiel etwas positiver gestalten, da das Tor von Stephens in numerischer Überzahl erzielt wurde. Danach war das Spiel selbstverständlich gelaufen und auch die Fans auf den Rängen beschäftigten sich schon ausgiebig mit dem anstehenden Rheinderby gegen die DEG Metro Stars am kommenden Sonntag (14.30 Uhr). Für dieses Spiel gibt es nur noch ganz wenige Restkarten zu kaufen.
Vorher geht es für die Krefeld Pinguine jedoch am kommenden Dienstag zu den Eisbären nach Berlin und am 2. Weihnachtstag zum derzeitigen Spitzenreiter nach Hannover. Beide Spiele übertragen wir erstmalig LIVE in unserem Webradio auf kev-fans.de.
Krefeld Pinguine
Langkow – Fahey, Fortin, Heid, Keussen, Milo, Pavlikovsky – Blank B., Driendl, Endraß, Hager, Loyns, Payer, Pietta, Proyer, Riefers, Stephens, Stephenson, Vasiljevs, Verwey
Frankfurt Lions
Gordon I. – Armstrong, Biron, Kunce, Kunce, Slaney, Ward – Danner S., Gawlik C., Gerbig, Hahn, Heerema, Kavanagh, Langfeld, Oppenheimer, Taylor, Wörle
Tore
1:0 (09:28 ) Vasiljevs (Stephens, Milo) SH1
1:1 (22:59) Wörle (Heerema, Taylor)
2:1 (40:50) Blank B. (Stephens, Vasiljevs)
3:1 (49:20) Fahey (Stephenson, Langkow)
4:1 (52:47) Stephens (Milo, Loyns) PP1
5:1 (54:17) Pietta (Hager, Verwey)
Überzahl
Krefeld Pinguine: 1 Tor in 4 Überzahlsituationen
Frankfurt Lions: 0 Tore in 4 Überzahlsituationen
Strafminuten
Krefeld Pinguine: 12 Min.
Frankfurt Lions: 22 Min.
Zuschauer 4.656
Schiedsrichter
Bauer (Engelmann, Tondera)
__________________ Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
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