Krefeld Pinguine

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  • Krefeld Pinguine

    Saison 2009/2010

    Krefeld Pinguine


    Torhüter
    Das bewährte Gespann aus der letzten Saison soll auch dieses Jahr dafür sorgen, dass möglichst wenig Pucks die Torlinie der Pinguine überqueren. Scott Langkow, der in der letzten Saison von der Ersatzverpflichtung zum absoluten Leistungsträger aufstieg, geht in seine zweite Saison bei den Pinguinen. Er wird auch in diesem Jahr die Nummer 1 sein und sollte er an die Form des Vorjahres anknüpfen können, wieder ein sicherer Rückhalt werden, der auch mal Punkte für das Team sichert. Sein Backup ist nach wie vor Danijel Kovacic. Der 22-jährige Rosenheimer hat in den vergangen Jahren bereits gezeigt, dass man ihn immer wieder gefahrlos ins kalte Wasser werfen kann. Es stellt sich aber die Frage, ob er mit der Rolle als Nummer 2 auf Dauer glücklich wird. Das Zeug zu einem Starter im Tor hat er sicher, nur mangelt es an Spielpraxis. Die kann er aber auf der Bank nicht bekommen, und regelmäßige Einsätze bei einem Kooperationspartner gestalten sich auch schwierig, denn die Pinguine können es sich eigentlich nicht leisten länger auf ihn zu verzichten. Alles in allem sind die Pinguine mit diesem Duo aber im DEL-Vergleich sicher im oberen Drittel anzusiedeln. Für den Fall der Fälle steht mit Christian Hacker noch ein 17-jähriger Nachwuchs Goalie aus dem DNL-Team des KEV81 zur Verfügung.


    Defensive
    Nur 2 Abgänge gibt es hier zu verzeichnen, eigentlich extrem wenig für Krefelder Verhältnisse. Jean-Francois Fortin, der während der Saison kam und sich in der letzten Saison immer weiter steigerte, strebt eine Karriere außerhalb des Eishockey´s an und Chris Heid verließ Krefeld Richtung Augsburg. Den Platz von Fortin nimmt Allan Rourke ein. Der 29-jährige Kanadier schnupperte bereits in Ingolstadt DEL-Luft. In der Vorbereitung zeigte er sich als durchaus "schlagkräftiger" Spieler, ein Blick auf seine Statistik in Ingolstadt zeigt aber, dass er sich in der regulären Saison zu benehmen weiß. Chris Heid wurde durch Sebastian Schwarz ersetzt, der aus Landshut kommt und bereits in Ingolstadt aktiv war. Ansonsten blieb die Defensive der Pinguine unverändert. Die beiden Routiniers Dusan Milo und Richard Pavlikovsky stehen für viel Routine, Jim Fahey und Benedikt Schopper für solides Spiel und Sinan Akdag für die spielerischen Momente. Hinzu gesellen sich mit Keussen und Pietsch noch 2 Youngster. Deren Einsatzzeit bleibt aber abzuwarten. Die Verteidigung hat sich sicher nicht verschlechtert, sondern auf dem Niveau der letzten Saison stabilisiert. Durch die frühe Verpflichtung von Rourke ist man bereits zum Start der Saison vollzählig. Die Frage ist wie weit man die beiden Stars Milo und Pavlikovsky entlasten kann. Bei der enormen Eiszeit in der letzten Saison merkte man den beiden gelegentlich doch das fortgeschrittene Alter an.


    Offensive
    Hier trennten sich die Pinguine von Shay Stephenson, der außer durch seine Optik nicht weiter auffiel, geschweige denn auch nur im Ansatz so etwas wie Effektivität zeigte. Sein Ersatzmann ist Rob Globke. Der 26-jährige US-Boy, hat einige Erfahrung in der AHL und klopfte auch bereits an die Tür der NHL. Globke ist ein anderer Spielertyp als Stephenson, der der Mannschaft sicher mehr helfen wird. Das war es auch schon an Neuerungen im Sturm, sieht man von Marcel Noebels ab. Der 17-jährige gebürtige Tönisvorster kehrt in seine Heimat zurück. Hauptsächlich wird er aber für das DNL Team auflaufen. Der Rest des Sturms blieb erhalten. Von Stephens, Vasiljevs, Loyns, Blank, Pietta, Verwey , Payer, Hager und Driendl weiß man was man erwarten kann. Spannend ist die Frage ob die Entwicklung von Endraß, Huebscher und vor allem Riefers weiter so rasant vorangeht, wie unter Igor Pavlov.


    Trainer und sportliche Leitung
    War es rund um den Kader ziemlich ruhig, so gab es doch einige Aufregung um den Trainer. Kurz nach dem Play-Off Aus der Pinguine kamen erste Meldungen, dass der Erfolgstrainer Igor Pavlov in die KHL wechseln möchte, obwohl er noch Vertrag in Krefeld hatte. Nach einigen Wochen voller widersprüchlicher Aussagen stand dann fest : Igor Pavlov geht nicht in die KHL, in Krefeld darf er aber auch nicht weitermachen. Noch unverständlicher ist jedoch, dass gemäß Meldungen der Presse sogar eine Abfindung gezahlt wurde. Nutznießer sind die Kölner Haie. Die ließen sich nicht lange bitten und holten Pavlov nach Köln. Der neue Mann in Krefeld heißt Martin Jiranek. Als Spieler aus Nürnberger Tagen ist er sicher jedem Eishockeyfan ein Begriff. Als Trainer jedoch nicht. Die Pinguine gehen hier ein noch größeres Risiko ein, als mit Igor Pavlov, der immerhin schon Erfahrung als Headcoach vorweisen konnte. Vor allem übernimmt Jiranek ein fast identisches Team und wird sich daher sicher an seinem Vorgänger messen lassen müssen. Und der hat die Messlatte recht hoch gelegt und viel Vorfreude auch schon für diese Saison geweckt, wie das Interesse an Dauerkarten zeigt. Sollte es mit Jiranek nicht funktionieren, kann es durchaus sein, dass wieder Nervosität in den Aufsichtsrat der Pinguine Einzug hält. Ein gewisser Druck ist also von Anfang da, sowohl für Jiranek, als auch für Jiri Ehrenberger - der als Fürsprecher für die Jiranek Lösung gilt. Co-Trainer ist unverändert Reemt Pyka.


    Stadion
    KönigPALAST Krefeld, Westparkstr 111, 47803 Krefeld. Fassungvermögen ca 8.000 Zuschauer. Preise von 6-38 €


    Fazit
    Ein Kader der kaum Veränderungen aufweist und der dazu in der letzten Saison sehr erfolgreich war. Das weckt Erwartungen. Für die Pinguine sicher ein neue Rolle, ging man doch in den letzten Jahren eher als Underdog mit mäßigen Zielen in die Saison. Vom Nervenkostüm der Spieler sollte dies Situation aber kein Problem darstellen. Die Mischung aus jung und alt stimmt und selbst einige junge Spieler haben schon eine Menge DEL Erfahrung gesammelt.


    Saisonprognose
    Der Kader kann es, wenn es der Trainer auch kann, erreichen die Pinguine wieder die Play-Offs und zwar direkt.

    Tabellenplatz nach der Hauptrunde: 4-6

    Geschrieben von Dirk1805



    Endstand 2009/2010:
    - Hauptrunde:
    - PrePlay offs:
    - Play offs:

    "Mit dem Erwerb der Eintrittskarte habe ich das Recht,
    <br />
    NEIN, die Pflicht kommentierend in den Spielverlauf einzugreifen!"

    <br />
    Homer J. Simpson, irgendwann zwischen 1987 und heute.